Meldungsarchiv
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März 2007
Inkubatorzentrum: Die Landesregierung hat alle Möglichkeiten zur Aufklärung
Die Westdeutsche Zeitung hat am 29. März 2007 eine grobe Falschmeldung verbreitet: Hannelore Kraft sei während ihrer Tätigkeit für die ZENIT GmbH (bis April 2001) in die Gründungspläne für das Inkubator-Zentrum einbezogen worden. Es sind sofort presserechtliche Schritte gegen den Verlag eingeleitet worden. In diesem Zusammenhang hat Herr Clement an Eides statt bestätigt, dass er in diesem Zeitraum „nicht einmal mit Hannelore Kraft über – wie auch immer geartete – Gründungspläne für das Inkubator-Zentrum“ gesprochen habe. Die Westdeutsche Zeitung musste sich zum sofortigen Widerruf in ihrer heutigen Ausgabe entscheiden. Inzwischen hat der Verlag außerdem eine strafbewährte Unterlassungsverpflichtungserklärung abgegeben.Ralf Jäger: Jürgen C. Brandt wird wissenschaftlicher Referent für die SPD im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss
Die SPD-Landtagsfraktion hat sich für den am Mittwoch beschlossenen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss kompetente Unterstützung gesichert. Der ehemalige Stadtdirektor von Duisburg, Jürgen C. Brandt, wird als wissenschaftlicher Referent für die SPD in dem Ausschuss tätig sein, der die Umstände um den Foltermord in der Justizvollzugsanstalt Siegburg aufklären soll. Neben seiner Verwaltungstätigkeit betreute Brandt bereits einen Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag. Darüber hinaus ist er ein Experte im Strafrecht. Ralf Jäger, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, erklärte dazu heute in Düsseldorf: "Wir haben einen exzellenten Juristen gewinnen können, der auch über die notwendige politische Erfahrung verfügt."Hans-Willi Körfges: Schwarz-gelbe Koalition ignoriert die Sorgen der Kommunalpolitik
"Nicht an einer einzigen Stelle sind die Abgeordneten der schwarz-gelben Koalition bereit, die Sorgen der Kommunalpolitik in unserem Land Ernst zu nehmen", kritisierte der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Willi Körfges, das Gebaren der Regierungsfraktionen bei der Einbringung der Gesetzentwürfe heute im Landtag. Es sei gewissen- und verantwortungslos, demokratische Elemente abzuschaffen, den Ausverkauf der Städte vorzubereiten und dabei den Rat sämtlicher Experten in den Kommunen zu ignorieren. "Die Beratungsresistenz von CDU und FDP lässt sich nur noch durch deren Arroganz der Macht erklären. Ich hoffe aber nach wie vor, dass die Abgeordneten die stichhaltigen Gegenargumente aufgreifen und noch zu substantiellen Änderungen im Gesetzgebungsverfahren kommen", sagte Hans-Willi Körfges.Norbert Römer: Klimaschutz und Kohleverstromung sind für Sozialdemokraten kein Widerspruch
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, hat den heutigen Beschluss der Arbeitskreise Energie und Kommunalpolitik der SPD-Bundestagsfraktion zur Ausgestaltung des nationalen Emissionshandels begrüßt, der von dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber, dem energiepolitischen Sprecher Rolf Hempelmann und dem kommunalpolitischen Sprecher Bernd Scheelen in Berlin vorgestellt wurde.Rainer Schmeltzer: SPD-Landtagsabgeordnete unterschreiben SPD-Aufruf gegen Lohndumping
"Gerechter Lohn für gerechte Arbeit. Damit die Menschen, die einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgehen, von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können. Diesen Aufruf der Bundes-SPD haben heute am Rande des Plenums alle SPD-Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion unterschrieben. Wir setzen damit ein deutliches Zeichen für Mindestlöhne und gegen Lohndumping", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer, in Düsseldorf. Nun seien die 41 CDA-Mitglieder in der CDU-Landtagsfraktion gefragt. "Auch die CDA hat eine entsprechende Aktion für Mindestlöhne gestartet. Wir sind gespannt, wie viele CDU-Landtagsabgeordnete im Sinne der Beschäftigten in unserem Land den Aufruf unterzeichnen werden", sagte der SPD-Arbeitsmarktexperte. Das Ergebnis könne der CDA-Bundesvorsitzende, Landesarbeitsminister Laumann, persönlich verkünden.Inge Howe und Günter Garbrecht: Regierungskoalition verhindert Entlastung sozial schwacher bei Rundfunkgebühren

Rainer Schmeltzer: Ist Rüttgers für einen Mindestlohn oder nicht?
Anlässlich der Eröffnung eines Innovations-Centers der DHL in Troisdorf sprach sich Ministerpräsident Rüttgers in Bezug auf das Briefmonopol für "Fairness bei der Liberalisierung" aus. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer, erklärte dazu: "Das wäre dann erstmals die Rolle Rüttgers in die richtige Richtung. Fairness bei der Liberalisierung, hier insbesondere bei der Öffnung der Postdienste, bedeutet nichts anderes als Mindestlöhne im Postdienst. So werden Dumpinglöhne verhindert. Herr Rüttgers sollte diese Meinung auch gegenüber seinen Unionsfreunden Glos und Meyer vertreten, die immer noch den Fakten hinterher hinken."Karsten Rudolph: Wolf verweigert Dialog mit Gewerkschaften

Stephan Gatter: Wirtschaftsministerium hat auf kriminelles Handeln beim Inkubator-Zentrum nicht angemessen reagiert

Thomas Stotko: Untersuchungsausschuss muss Mord in der JVA Siegburg lückenlos aufklären
Vier Monate nach dem grausamen Foltermord in der Justizvollzugsanstalt Siegburg hat der Landtag heute auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss gemäß Artikel 41 der Landesverfassung eingesetzt. Dazu erklärte der SPD-Rechtspolitiker Thomas Stotko: "Am 11. November 2006 erfolgte unter der Obhut des Staates in der Justizvollzugsanstalt Siegburg eine grausame Tat. Unter der Aufsicht von Justizwachtmeistern wurde ein 20jähriger junger Mann über mehr als 20 Stunden drangsaliert, gequält, missbraucht, gedemütigt und bestialisch umgebracht. Vor allem die Politik ist hier gefordert, dass dieser Mord lückenlos aufgeklärt wird. Daher hat die SPD-Landtagsfraktion diesen Ausschuss beantragt. Er muss die Frage beantworten, wie diese schreckliche Tat geschehen konnte."Svenja Schulze: Landesregierung neun Wochen nach Kyrill aus dem Winterschlaf erwacht
"Nach neun Wochen Winterschlaf ist die schwarz-gelbe Landesregierung endlich aufgewacht und hat sich den Orkanschäden gestellt. Noch vor einer Woche hatte CDU-Minister Uhlenberg die Aktivitäten und Hilfen für ausreichend erklärt. Nun musste die Regierung Rüttgers dem Druck von Waldbesitzern, Kommunen, Gewerkschaften und Opposition nachgeben und hat endlich ein Programm zur Behebung der Waldschäden vorgelegt", erklärte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Für die Krisenregion seien finanzielle Hilfen dringend nötig und hätten schon vor mehreren Wochen bereitgestellt werden müssen.Rainer Schmeltzer: Wann unterschreiben die CDA-Mitglieder Rüttgers, Laumann und Stahl zu Mindestlohn?
"Nach der Unterschriftenaktion der SPD zur Einführung von Mindestlöhnen hat nun auch die CDA eine vergleichbare Initiative gestartet. Es ist erfreulich, dass wesentliche Teile in der Union endlich die Richtigkeit zur Einführung von Mindestlöhnen erkannt haben. Nachdem zwei stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende, mehrere CDU-Bundestagsabgeordnete mit Unterstützung ihres arbeitsmarktpolitischen Sprechers unterschrieben haben, stellt sich nun die Frage, wann die CDA-Mitglieder Rüttgers, Laumann und Stahl ihre Unterschrift dazu leisten werden?", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer. Die Union müsse jetzt in den Koalitionsgesprächen im Bund im Sinne der Menschen einlenken, denn Mindestlöhne seien der einzige richtige und ehrliche Weg für ordentliche Arbeit.Wolfram Kuschke: Europa neue Impulse geben

Ulla Meurer: 'Blauer Dunst' hat Rüttgers eingenebelt

Bodo Wißen: Schwarz-gelbe Nahverkehrspläne gehen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger

Svenja Schulze: Umweltministerium redet PFT-Gefahren klein
"Das NRW-Umweltministerium redet die Gesundheitsgefährdung durch PFT klein", erklärte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Svenja Schulze nach einer Befragung des Ministeriums im Umweltausschuss des Landtages. Die von Minister Uhlenberg präsentierte Studie zu PFT-Verbindungen im Blut einer Arnsberger Untersuchungsgruppe zeige eine fünf- bis achtfach höhere Belastung bei den untersuchten Personen. Schulze: "Uhlenberg handelt verantwortungslos, wenn er diese Ergebnisse als bedauerlich, aber ungefährlich bezeichnet. Für die gefährdeten Menschen in der Region ist dies eine Verhöhnung. Uhlenberg glaubt wohl, er könne durch beschwichtigende Worte die Sorgen und Bedenken der Menschen aus der Welt schaffen."Renate Hendricks: Sprachstandsfeststellung: Anna spricht nicht
AnnaKarsten Rudolph: Innenminister Wolf ist auf dem rechten Auge blind

Ute Schäfer: Ideologiefreie Debatte über UN-Bericht notwendig
"Eine ideologiefreie Debatte über die Ergebnisse des Bildungsberichts des UN-Sonderberichterstatters Vernor Muñoz" hat heute die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ute Schäfer in Düsseldorf gefordert. "Wir dürfen nicht zulassen, dass ein UN-Berichterstatter diskreditiert wird, nur weil der kritische Blick von außen nicht in die bildungsideologischen Vorstellungen einzelner Parteien passt", sagte Schäfer. "Die zum Teil reflexartige Abwehr gegenüber Experten und Wissenschaftlern, die notwendige Veränderungen im Bildungssystem fordern, ist nicht nur absurd, sondern auch fahrlässig."Wolfram Kuschke: Breuer schafft Klarheit bei EU-Förderung

Frank Sichau: Regierung legt Jugendstrafvollzugsgesetz vor - Besser spät als nie
Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau, erklärte zu dem von Justizministerin Müller-Piepenkötter vorgelegten Entwurf eines Jugendstrafvollzugsgesetzes heute in Düsseldorf: "Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt, dass nun endlich auch die Regierung des Landes Nordhrein-Westfalen die Vorgaben des Bundsverfassungsgerichts umsetzt und einen entsprechenden Entwurf für ein Jugendstrafvollzugsgesetz vorlegt. Besser spät als nie. Allerdings gibt es angesichts der schweren Versäumnisse in der Vergangenheit große Zweifel, ob die zuständige CDU-Ministerin Müller-Piepenkötter in der Lage sein wird, die sinnvollen Elemente des Gesetzes im Strafvollzug zu verwirklichen."Peschkes: SPD fordert Aufklärung zur Präsentation der Sportstiftung beim CDU-Zukunftskongress

Svenja Schulze: Uhlenberg ist der Borkenkäfer der Forstpolitik
"CDU-Minister Uhlenberg gefährdet durch seine Forstpolitik und sein schlechtes Krisenmanagement die wirtschaftlichen Potenziale des Waldes in Nordrhein-Westfalen. Die Chancen der Forst- und Holzwirtschaft werden nicht genutzt, obwohl in diesem Bereich über 250.000 Menschen beschäftigt sind", kritisierte Svenja Schulze, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, den heute vorgestellten Landeswaldbericht. Die schwarz-gelbe Landesregierung lege zwar umfassendes Zahlenmaterial vor, ziehe aber keine Konsequenzen. Schulze: "Wir brauchen konkrete wirtschaftspolitische Konzepte. Nur so können wir dauerhaft die Arbeitsplätze in unserem Land sichern."Ute Schäfer: Landesregierung baut 2.000 Lehrerstellen ab
Der Finanzminister hat mit der Konkretisierung beim Personaleinsatzmanagement (PEM) die Katze aus dem Sack gelassen: Unter den 12.000 mit kw-Vermerken (künftig wegfallend) versehenen Stellen, die bis 2010 abgebaut werden, sind 2.000 Lehrerstellen. "Damit bricht die Landesregierung bewusst ein weiteres Wahlversprechen", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ute Schäfer.Norbert Römer: Rüttgers' RAG-Schlingerkurs ist erbärmlich
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, hat Ministerpräsident Rüttgers in der Frage der Zukunft der RAG einen erbärmlichen Schlingerkurs auf dem Rücken von knapp 100.000 Beschäftigten im so genannten weißen und schwarzen Bereich vorgeworfen. Römer forderte Rüttgers auf, jetzt endlich klar zu sagen, ob er den RAG-Börsengang wirklich wolle: "Die taktischen Winkelzüge der Regierung Rüttgers zu Lasten der RAG sind unerträglich. Immer wieder lässt der Ministerpräsident gezielt Sand ins Getriebe streuen, um den Börsengang zu torpedieren. Jetzt stellt seine Wirtschaftsministerin den Börsengang mal wieder in Frage - diesmal aus dem fernen Indien. Es ist zynisch, so mit den Zukunftsängsten der Menschen zu spielen. Dieses miese Spiel hat Rüttgers schon bei den Kohleverhandlungen gespielt. Die wirtschaftspolitische Unfähigkeit von Rüttgers, die sich hinter diesen Spielereien verbirgt, ist erschreckend. Der Ministerpräsident torpediert aus niederen parteipolitischen Erwägungen eine der wichtigsten industriepolitischen Entscheidungen für NRW, weil ihm die Nase von RAG-Chef Werner Müller als Vorsitzender der Stiftung nicht passt. Eine solche Politik zum Schaden des Landes und vor allem des Ruhrgebiets hat Nordrhein-Westfalen nicht verdient. Der Stiftungsvorsitz muss allein fachlich und darf nicht politisch entschieden werden." Römer erinnerte daran, dass die Arbeitnehmervertreter sich dabei klar für Müller entschieden hätten.Michael Groschek: Rüttgers bekommt kalte Füße
Zu den Äußerungen von Jürgen Rüttgers hinsichtlich der geplanten Änderungen der Gemeindeordnung erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:Die massiven Proteste gegen die Privatisierung von Stadtwerken und kommunalen Unternehmen haben ihre Wirkung bei der Landesregierung nicht verfehlt. Jürgen Rüttgers bekommt kalte Füße. Sein Versuch, die Sorgen bei den Städten und Gemeinden zu zerstreuen, ist allerdings völlig ungeeignet. Die Beruhigungspillen von Rüttgers wirken nicht. Der von ihm zugesicherte Bestandsschutz für die kommunalen Unternehmen kommt einem Tod auf Raten gleich.
Uwe Leuchtenberg: Uhlenbergs Atom-Kurs belastet Umweltministerkonferenz

Frank Sichau: SPD beantragt Untersuchungsausschuss zum Foltermord in Siegburg
"Der Bau einer neuen Jugendstrafvollzugsanstalt in Wuppertal löst nicht das Problem von NRW-Justizministerin Müller-Piepenkötter. Der Foltermord in Siegburg sowie der Doppelmord in Mönchengladbach zeigen, dass die Justizministerin ihr Ressort offensichtlich nicht im Griff hat", erklärte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau, und kündigte an, dass die SPD-Landtagsfraktion in der kommenden Woche den Beschluss zur Beantragung der Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung des Foltermordes in Siegburg fassen werde. "Der Untersuchungsausschuss wird zu klären haben, welche Verantwortung die Justizministerin zu tragen hat", sagte Sichau.Karl Schultheis: Studienkollegs erhalten
Karl Schultheis, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erklärte zu der heutigen Anhörung im Wissenschaftsausschuss zur Zukunft der Studienkollegs: "Die Anhörung zur Zukunft der Studienkollegs an den Hochschulen in NRW hat aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion ergeben, dass die Arbeit der Studienkollegs wertvoll ist und erhalten werden sollte. Viele Erfolgsgeschichten zeigen, dass dieses eine sehr erfolgreiche Form der Wirtschaftsförderung ist. Menschen, die mit einem guten Bild von NRW und einer guten Ausbildung in ihre Heimat zurückkehren, werden bei späteren Entscheidungen immer zuerst an NRW denken. Die Studienkollegs müssen aber den heutigen Anforderungen angepasst und auf einen größeren Kreis ausländischer Studierender ausgeweitet werden. Sie wollen das auch und wir sollten ihnen diese Freiheit geben."Hans-Willi Körfges und Thomas Eiskirch: Schwarz-gelber Gesetzentwurf schwächt das Ruhrgebiet
"Die Anhörung zum Gesetzentwurf der schwarz-gelben Landesregierung zur Änderung des Regionalverbandes Ruhr hat gezeigt, dass eine Regionalplanung ohne die Einbindung der direkt von den Menschen im Ruhrgebiet gewählten Oberbürgermeister und Landräte, wie es der Entwurf vorsieht, dem Ruhrgebiet schadet. CDU und FDP können offensichtlich nicht damit leben, dass die Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet mehrheitlich sozialdemokratische Oberbürgermeister gewählt haben. Darum sollen sie jetzt aus dem Vorstand verdrängt und durch CDU-Funktionäre ersetzt werden. Wenn die Koalition die berechtigten Interessen des Ruhrgebiets ernst nehmen und bessere Möglichkeiten für die Zusammenarbeit im Ruhrgebiet fördern will, darf dieses Gesetz den Landtag niemals passieren", erklärte Thomas Eiskirch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Das bestehende Recht biete bereits den Ruhrgebietsstädten alle Möglichkeiten. "Bochum, Essen, Oberhausen, Herne, Mühlheim an der Ruhr und Gelsenkirchen erarbeiten zurzeit erstmals einen gemeinsamen regionalen Flächennutzungsplan. Die Erfahrungen müssen erst einmal gemacht und dann ausgewertet werden. Es gibt keinen Grund, jetzt die Rechtslage zu chaotisieren", betonte Eiskirch.Rainer Schmeltzer: Herr Rüttgers, wo bleibt Ihre Bundesratsinitiative zum ALG I?
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer, hat Ministerpräsident Rüttgers eine unsägliche Profilierung auf dem Rücken von Arbeitslosen vorgeworfen. Schmeltzer: "Seit fast einem Jahr bläst der Ministerpräsident die Backen auf und kündigt eine Initiative für eine längere Bezugsdauer für ALG I für ältere Arbeitslose an. Doch bisher produziert er nur heiße Luft. Das schadet zwar nicht direkt dem Klima, aber geht einem auf die Nerven. Rüttgers weiß ganz genau, dass er für seine Pläne weder in der CDU in Berlin noch bei der SPD Unterstützung hat. Wenn es ihm nicht nur um seine persönliche Profilierung ginge und es ihm in der Sache ernst wäre, hätte er längst politisch aktiv werden können. Herr Ministerpräsident, wo bleibt Ihre immer wieder angekündigte Bundesratsinitiative zur längeren Bezugsdauer zu ALG I? Davor schreckt Rüttgers zurück, weil dann jedem klar würde, dass seine Vorschläge auf Kosten jüngerer Arbeitsloser, Frauen, arbeitslosen aus Ostdeutschland und mit gebrochenen Erwerbsbiografien geht. Für eine so unsoziale Politik gibt es in Deutschland keine Mehrheit."Gisela Walsken: PEM ist der falsche Weg - Echte Personalkosteneinsparungen sind nicht zu erwarten
"Es gibt Wege genug, sozialverträglich, gerecht und vor allem ohne betriebsbedingte Kündigungen Personalkosten zu senken. Das Personaleinsatzmanagement der schwarz-gelben Landesregierung ist der falsche Weg. PEM ist unnötig, verzichtbar und in höchstem Maße sozial unverantwortlich", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gisela Walsken. Die frühere SPD-geführte Landesregierung habe bewiesen, dass eine Personalreduzierung im Land auch sozialverträglich geregelt werden könne. So seien rund 30.000 Stellen als 'künftig wegfallend' ausgewiesen worden, die auch im Wesentlichen bereits abgearbeitet worden seien, stellte die finanzpolitische Sprecherin fest. Darüber hinaus biete PEM den Landesbediensteten keine Perspektiven. Walsken: "Wieso sollen Beschäftigte nach PEM abgeschoben werden, obwohl für sie eine andere Einsatzmöglichkeit nicht mal am Horizont zu sehen ist?"Britta Altenkamp: Verantwortlicher Umgang mit Alkohol muss gelernt werden
"Ein vollständiges Alkoholverbot führt nicht dazu, dass Jugendliche den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol lernen", warnte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp. Alkohol sei die am weitesten verbreitete legale Droge in unserer Gesellschaft, deren maßvoller Konsum gelernt werden müsse. "In diesem Zusammenhang spielen vor allem erwachsene Vorbilder eine wichtige Rolle. Nur wenn Eltern, Lehrer oder Vorgesetzte als gutes Beispiel vorangehen und Alkoholexzesse nicht bagatellisieren, kann von Jugendlichen ein entsprechendes Verhalten erwartet werden."Hans-Willi Körfges: Regierung Rüttgers bleibt bei ihrem kommunal-feindlichen Kurs
"Auch mit einer in der Sache wirkungslosen kosmetischen Verkleisterung bleibt es dabei: Die heute im Kabinett beschlossenen Reformen der Gemeindeordnung und des Kommunalwahlgesetzes sind ein Anschlag auf die kommunale Demokratie und die Leistungsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden", erklärte der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Willi Körfges, heute in Düsseldorf. Die Landesregierung ignoriere schlichtweg die Bedenken von 25.000 Demonstranten, die auch von vielen in der CDU geteilt würden. "Der Ministerpräsident verrät die Interessen seiner CDU-Kommunalpolitiker und folgt bedingungslos dem Diktat der FDP. Bei der Regierung Rüttgers wackelt auch weiterhin der Schwanz mit dem Hund", kritisierte Körfges.Marc Jan Eumann: Privatisierung bei Unikliniken wohl vom Tisch, aber Fragen bleiben offen

Frank Sichau: Mögliches Justizversagen nach Doppelmord von Mönchengladbach muss rückhaltlos aufgeklärt werden
Eine rückhaltlose Aufklärung über die Umstände des Doppelmordes von Mönchengladbach hat der justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Frank Sichau, gefordert. Trotz eines Hinweises der Anwältin und einer telefonischen Warnung des zuständigen Richters an die Staatsanwaltschaft sei der mit Haftbefehl gesuchte Täter nicht verhaftet worden, als er an einem Sorgerechtsprozess am Familiengericht Mönchengladbach teilnahm. "Die Umstände dieser schrecklichen Tat müssen lückenlos aufgeklärt werden. Sollten sich die Vorwürfe gegen die Justiz, die jetzt im Raum stehen, als richtig erweisen, darf dies nicht als Justizpanne abgetan werden. Zwei unschuldige Frauen haben ihr Leben verloren. Ein mögliches Justizversagen muss Konsequenzen haben, notfalls auch personelle. Wir erwarten, dass das Justizministerium umgehend den Landtag und die Öffentlichkeit rückhaltlos über die Umstände dieses ungeheuerlichen Verbrechens aufklärt", erklärte Sichau heute in Düsseldorf.Hans Theo Peschkes: Stiftungen nicht gegeneinander ausspielen

Frank Baranowski: Wer zupacken soll, dem darf man die Hände nicht binden!

Herr Dr. Rüttgers enttäuscht die Menschen an Ruhr und Emscher. Nachdem letzte Woche bereits die so genannte "Zukunftsinitiative Ruhr" eine klare Perspektive vermissen ließ, entzieht die Landesregierung dem Ruhrgebiet jetzt auch noch den Zugang zu Förderprogrammen. Der Ministerpräsident wiederholt den Wettbewerbgedanken von vor einem halben Jahr, als wenn nicht zwischenzeitlich der Ausstieg aus der Steinkohle beschlossen worden wäre.
25.000 demonstrieren in Düsseldorf gegen die Pläne der Landesregierung
Ein breites Bündnis -von den Gewerkschaften bis zum Verband der kommunalen Arbeitgeber - hat am 07.03.2007 gegen die Pläne der CDU/FDP- Landesregierung protestiert, die Handlungsfreiheit kommunaler Unternehmen zu Gunsten der Privatwirtschaft massiv zu beschneiden. Kommunale Unternehmen sollen zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben nur noch wirtschaftlich tätig werden dürfen, wenn "ein dringender öffentlicher Zweck eine Betätigung erfordert" und "der dringende öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht ebenso gut und wirtschaftlich erfüllt werden kann".Unterstütze den Protest und unterschreib für den Erhalt der kommunalen Unternehmen!
Groschek: Liberale Bürgerrechte ade

Die FDP verkümmert immer mehr zur Schnüffelpartei.
Der FDP-Innenminister will die privaten PCs durchsuchen und der FDP-Generalsekretär schnüffelt 25.000 Demonstranten (darunter zahlreiche CDU-Bürgermeister) hinterher.
Die FDP sollte sich lieber um das Anliegen der kommunalen Unternehmen kümmern und nicht um die Frage der Anfahrt zu einer Demonstration.
Was dem einen sein Erziehungslager, ist dem anderen sein Demonstranten-Denunziantentum.
Katja Pelizäus, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende: Jusos kritisieren von Männern für Männer gemachtes System der sozialen Sicherung

„Der Bundestag wird am 9. März den Gesetzesentwurf beschließen, der eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre vorsieht. Damit besiegelt die Regierung einen Tag nach dem Internationalen Frauentag ein Vorhaben, das Frauen eklatant benachteiligt.
Gerda Kieninger: Internationaler Frauentag am 8. März 2007 - Frauen verdienen mehr

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" war eine Forderung, die Frauen schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts erhoben haben. Aber noch immer bleibt vielen Frauen ein Einkommen vorenthalten, das ihnen eine eigenständige Existenz durch ihre Arbeit sichert.
Hannelore Kraft: Für eine moderne Gleichstellungspolitik

Trotz formal gleicher Rechte ist auch im 21. Jahrhundert die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht.
In nahezu allen Berufszweigen besteht noch eine deutliche Lohndifferenz zwischen den Einkommen von Frauen und Männern.
Video: Rede von Hannelore Kraft auf der Demonstration gegen die CDU/FDP-Landesregier&8203;ung
Marc Jan Eumann: Radio aus NRW weiter Spitze

Rainer Bischoff: Patientenversorgung muss in der Fläche gesichert bleiben

Hans-Willi Körfges: Sturheit der Regierung Rüttgers wird für die Steuerzahler teuer
"Für die Regierung Rüttgers zählt nur Vorfahrt für die Ideologie, koste es die Steuerzahler, was es wolle. Anders ist nicht mehr zu verstehen, dass die Regierung Rüttgers gegen den Widerstand der großen Sozialverbände, Behindertenvereinigungen, Gewerkschaften und Experten an der Auflösung der Versorgungsämter festhält. Eine Umstrukturierung, die nach einem internen Gutachten 432 Millionen Euro an Mehrkosten verursacht, ist keine Reform, sondern ein Millionengrab zu Lasten der NRW-Steuerzahler", erklärte der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans- Willi Körfges, heute in Düsseldorf.Michael Groschek: „Partner Staat“ statt „Privat vor Staat“: Hände weg von den kommunalen Unternehmen!

Die NRWSPD unterstützt den Protest gegen die von der schwarz-gelben Landesregierung geplante Änderung der Gemeindeordnung. Der Aktionstag der „Initiative Kommunalwirtschaft“ wird zeigen: Die Menschen in NRW wollen den verlässlichen „Partner Staat“ und keine Politik, die ihre Anliegen den Interessen von privaten Großkonzernen opfert. Die schwarz-gelben Pläne bedeuten den Tod auf Raten für die Stadtwerke. Die Leidtragenden werden letztlich die Bürgerinnen und Bürger sein.
Thomas Eiskirch: Keine Ideen und kein Programm bei Rüttgers' Initiative Zukunft Ruhr
"Auch nach der dritten Ankündigung bleibt die Initiative Zukunft Ruhr der Regierung Rüttgers nichts als heiße Luft - keine eigene Idee und erst recht kein Programm. Die Wahrheit ist, dass Schwarz-Gelb keine Initiative für die Zukunft des Ruhrgebiets hat", lautete das Fazit des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Eiskirch, nachdem Wirtschaftsministerin Thoben die Vorstellungen der Landesregierung für die weitere Entwicklung des Ruhrgebiets in Düsseldorf vorgestellt hatte.Norbert Römer: CDU-Atompolitik nein danke
"Auch durch ständige Wiederholung wird die Idee einer Generalrevision des Atomausstiegs nicht besser", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, zu der Forderung der nordrhein-westfälischen CDU-Abgeordneten des Europäischen Parlaments und des Landtags heute in Düsseldorf. Es zeuge von einer konsequenten Ahnungslosigkeit, so Römer, wenn die CDU den Wiedereinstieg in die Atomenergie mit der unsicheren Versorgungslage beim Öl begründe. "Auch die CDU sollte endlich zur Kenntnis nehmen, dass Autos keine Atomenergie tanken und Chemiegrundstoffe nicht aus Kernkraft hergestellt werden", betonte der Fraktionsvize und stellte weiter klar: "Die SPD-Fraktion steht zu ihren eindeutigen Beschlüssen und zur Koalitionsvereinbarung in Berlin: Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt."| LANDTAGSWAHL | |
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