Meldungsarchiv
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September 2003
Zu den Vorschlägen der Ministerpräsidenten Koch und Steinbrück erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poß:

Offensichtlich ist der Abbau von steuerlichen Subventionen und Steuervergünstigungen für die Union &8211; nicht mehr wie in den letzten Monaten noch - automatisch eine Steuererhöhung, wie z.B. der jetzt auch von Ministerpräsident Koch vertretene Vorschlag zum vollständigen Abbau der Halbjahres-Afa belegt.
Scholz: Klare Linie bei der Union nicht erkennbar

Die Pläne der Kommission zur Kranken- und Pflegeversicherung laufen im Kern auf einen Systemwechsel hinaus. Eine Privatisierung von großen Lebensrisiken ist mit uns Sozialdemokraten aber nicht zu machen. Wir wollen die paritätisch finanzierten, solidarischen Sozialversicherungssysteme erhalten.
Jutta Haug MdEP unterstützt Minister Schartau im Kampf um Strukturhilfen der EU für NRW

Edgar Moron: "SPD-Fraktion unterstützt das Programm von Steinbrück und Koch zum Subventionsabbau"

Dorothee Danner: "Landesverfassung wird zugunsten der Kommunen geändert - SPD-Fraktion beschließt Konnexität"
Das Land darf seinen Städten und Gemeinden künftig nur noch dann zusätzliche Aufgaben übertragen, wenn die Kommunen auch das Geld dafür bekommen. Das ist der wesentliche Kern des Antrages zur Einführung des strikten Konnexitätsprinzips in die Landesverfassung, den die SPD-Landtagsfraktion heute einstimmig beschlossen hat. "Wir geben den Kommunen damit finanzielle Planungssicherheit", stellte Dorothee Danner, Sprecherin der SPD-Fraktion im zuständigen Hauptausschuss, fest. Der Landtag werde im Oktober die Verfassungsänderung in erster Lesung beraten. Die dritte Lesung sei für den Anfang des nächsten Jahres vorgesehen.Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD: Welche Konsequenzen zieht die CDU aus ihrem Fehlverhalten?


Impulse aus NRW: Auftaktveranstaltung der Themenoffensive am 27.09.2003 in Gelsenkirchen
Die NRWSPD stellt sich der Aufgabe einer Neujustierung sozialdemokratischer Politik, weil sich Rahmenbedingungen grundlegend geändert haben. Die Diskussionen über Reformen und programmatische Erneuerung verdeutlichen dies.Arbeit und Innovation, Gestaltung des Sozialstaates und des Bildungswesens, Sicherung der kommunalen Politik sind zentrale politische Handlungsfelder. Soziale Gerechtigkeit bleibt dabei für uns Maßstab.
Mit dieser erweiterten Landesparteiratssitzung mit Expertinnen und Experten und geladenen Gästen starten wir unsere Themenoffensive.
Belastungen müssen sozial gerecht gestaffelt werden

Beim Netto auf dem Kontoauszug gilt eben: Beamter ist nicht gleich Beamter.
Die unteren Einkommensgruppen müssen spürbar weniger finanziell belastet werden, als die einkommensstarken Gruppen.
Dafür werden sich die NRWSPD und die SPD-Landtagsfraktion stark machen.
Edgar Moron: Die Sparhaushalte 2004 und 2005 sichern bessere Schulen und schonen die Städte und Gemeinden

Rüttgers entlarvt sich wieder mal als schlichter Populist

Rüttgers misst mit zweierlei Maß und gibt auf jeder Bühne das Spiel, was das Publikum am liebsten sehen will.
So kann sich nur derjenige äußern, der sich in der Opposition befindet und auch gar nicht davon ausgeht, dass er Regierungsverantwortung wahrnehmen muss.
"Die Dinge haben zu lange geschmort"

Schartau: Ja, aber bitte zügiger und disziplinierter. Wenn ein Reformvorhaben auf der Werkbank liegt, dann sollten Mitglieder der Bundesregierung darauf verzichten, gleich noch drei oder vier weitere für die fernere Zukunft anzukündigen.
SPD-Abgeordnete: Schließung ist bedauerlich, aber kein Kumpel fällt ins Bergfreie

Carina Gödecke: SPD-Fraktion bietet am Tag der offenen Tür Programm für Alt und Jung und Jünger

Brücke zur Steuerehrlichkeit - Für wie dumm hält die Union die Bürger

Dorothee Danner: "Landesparlamente gleichberechtigt in die Föderalismusreform einbeziehen"
Der Landtag soll an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages appellieren, den Einsetzungsbeschluss für die Föderalismuskommission so zu fassen, dass die gleichberechtigte Beteiligung der Landesparlamente gemäß dem einstimmigen Votum des Lübecker Konvents der Landtagspräsidenten und Fraktionsvorsitzenden erfolgt. "Wir wollen, dass die Landesparlamente gleichberechtigt in die Föderalismusreform einbezogen werden", begründete Dorothee Danner, SPD-Sprecherin im Hauptausschuss, den einstimmigen Beschluss der SPD-Fraktion.Edgar Moron: Wir sparen für bessere Schulen, damit nicht an der Schule gespart werden muss.

Vorsicht hat Vorfahrt!

Gerade in diesen ersten Wochen des Schulalltags bitten wir vor allem die Autofahrerinnen und Autofahrer:
Beschluss des Präsidiums der NRWSPD vom 15.09.2003

Nachdem die alte Koalition 16 Jahre keine Reform zustande brachte, hat die rot-grüne Bundesregierung zu Recht das Vorhaben einer Gemeindefinanzreform zum 01.01.2004 als herausragendes Projekt qualifiziert.
In völliger Übereinstimmung mit und unter Beteiligung von uns hat die Bundesregierung eine Kommission eingesetzt, die dieses Reformvorhaben konkret vorbereiten sollte.
Der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek empfiehlt der CDU Abschied von finanzpolitischen Wolkenschlössern - Unterstützung für sinnvolle Lehrermehrarbeit und gegen Boykottaufrufe begrüßt

NRWSPD-Landesgruppe trauert um Hermann Buschfort

Pressekonferenz von Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer zum Schuljahresbeginn 2003/2004

Vor uns liegt ein neues Schuljahr, von dem ich glaube, dass wir mit Fug und Recht sagen können, es wird wichtige und wegweisende neue Akzente setzen. Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, die das Schulsystem in NRW aber auch insgesamt in Deutschland grundlegend verändern wird - davon bin ich fest überzeugt und viele Impulse dabei gehen von NRW aus. Ich will Ihnen das gleich gerne erläutern.
Carina Gödecke: "Keine Abstriche an bildungspolitischen Zielen - Oppositionskritik an Schulministerin unehrlich"
"Es gibt keine Abstriche an unseren bildungspolitischen Zielen. Schüler, Lehrer und Eltern können sich darauf verlassen, dass die Landespolitik konsequent den Weg zur Neuen Schule NRW mit hohen Qualitätsstandards weiter geht, das Angebot der offenen Ganztagsgrundschule ausbaut und die Schulen Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit entlässt." Mit diesen Worten wies die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, Carina Gödecke, die Kritik der Opposition an der heutigen Pressekonferenz der Schulministerin zurück.Jutta Haug, MdEP: Der Haushalt der EU - Wo das Geld herkommt, wer es ausgibt und wofür

Stellungnahme von Ministerin Birgit Fischer zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs

In Nordrhein-Westfalen ist dies nicht erst seit dem EuGH-Urteil ein Thema. Bereits von 1997 bis 1999 haben wir an 18 Modellkrankenhäusern neue Wege in der gesundheitsgerechten Arbeitszeitgestaltung im Krankenhaus erprobt.
"Führerschein mit 17 in Begleitung kann Beitrag zur deutlichen Senkung der Unfallzahlen sein"

Zur Entscheidung des Bundespräsidenten Johannes Rau, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren, erklärt der Generalsekretär Michael Groschek:

"Das Leistungsprinzip ist ein zutiefst sozialer Ansatz"

Was haben führende Sozialdemokraten plötzlich gegen die soziale Gerechtigkeit? Generalsekretär Olaf Scholz möchte den Begriff am liebsten aus dem Grundsatzprogramm streichen. Wollen Sie das auch?
Harald Schartau:
Wenn ein Begriff die Geschichte der Sozialdemokratie durchzieht, dann ist es jener der sozialen Gerechtigkeit. Ich halte nichts davon, diesen in Frage zu stellen. Er muss aber neu interpretiert werden. Wir müssen uns in der Verteilungspolitik von der Vorstellung verabschieden, dass - losgelöst von der individuellen Leistung - Einkommensangleichung ein Ziel ist.
Union zeigt ihr wahres Gesicht: Merz will Gewerbesteuer abschaffen

SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Parteirat entwickeln Gemeindefinanzreform weiter

Rüttgers und Merz lassen Kommunalpolitiker im Regen stehen

Statt Unterstützung im Bundesrat zu organisieren, verrät die NRWCDU die Interessen der Städte und Gemeinden und lässt ihre Kommunalpolitiker im Regen stehen.
Jetzt ist die Union am Zug

Mit dem präzisen Hinweis, die Kommunen schnell deutlich und nachhaltig besser zu stellen, entspricht er den Forderungen der Kommunen.
Durch die Beteiligung der beiden NRW-Politiker Jochen Poß und Bernd Scheelen als Finanz- und Kommunalexperten ist nun sicher gestellt, dass die eingesetzte Arbeitsgruppe ein zufriedenstellendes Ergebnis erarbeiten wird.
wdr.de-Interview mit Harald Schartau

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